Rezepte

Cake-Pops

Hilfe für Backunfälle:
Wenn die Konsistenz zu wünschen übrig lässt.

Ich mag ja überhaupt keine Lollis, weil sie mir zu klebrig-süß sind. Hätte ich jedoch als Kind schon Cake-Pops gekannt, wäre ich vermutlich inzwischen Experte in der Zubereitung, weil ich jedes Wochenende in der elterlichen Küche herumexperimentiert hätte. Es kam anders, und so muss ich zugeben, dass mich die kleinen Kugeln immer noch herausfordern.

Kuchen-Lollies
Zum Rezept geht es mit einem Klick auf’s Bild.

Wer beim Backen so wie ich viel herum experimentiert, muss immer das Risiko in Kauf nehmen, dass ein Vorhaben nicht funktioniert: was ein mit Creme gefüllter veganer Kuchen werden sollte, wurde eine mittlere Katastrophe. Geschmack super, Konsistenz Mist. Teig und Cremefüllung sind beim Backen mehr oder weniger ineinander gelaufen.

Fazit: Auf meinen Kaffeetisch kommt der nicht. Basta!

Wegwerfen ist natürlich keine Alternative! Essen und Lebensmittel, welche nicht verdorben sind, gehören einfach nicht in den Müll. Das war und ist und bleibt so! Ein Hoch auf die wieder neu erworbene Erkenntnis!

#nachhaltigleben #nowaste

Heute gibt es also mal wieder einen Beitrag des beliebten Genres Erste-Hilfe-Tipp für Backunfälle.

#bakefail (wo ich gerade so schön am hashtaggen bin)

Anmerkung: meine Cake-Pops sind nicht vegan geblieben, da ich Frischkäse und milchhaltige Kuvertüre verwendet habe.

Cake-Pops2

Das wird für die Zubereitung von Cakepops benötigt:

  • ein fertig gebackener Rührteig,
  • Frischkäse oder Schmand oder Schokocreme oder etwas von der Konsistenz her Ähnliches,
  • Schokolade oder Kuvertüre,
  • nach Geschmack: Zuckerdeko
  • ein Brett, auf das die Teigkugeln gelegt werden,
  • kleine Stäbe, um die Teigkugeln aufzuspießen,
  • ein dickes Stück Styropor oder Schaumstoff, in dass die Cakepops zum Trocknen gesteckt werden können.

Und so geht’s (hilfreiche Tipps gibt es weiter unten):

Den oder die verunglückten Kuchen, Muffins, Tortenböden mit den Händen in eine Rührschüssel zerkrümeln.

Das cremige Lebensmittel dazu geben und mit den Händen kleine, feste Kugeln formen.

Diese Kugeln werden für ein paar Stunden in den Kühlschrank gelegt. Am Ende dieser Zeit die Schokolade schmelzen lassen und in ein schmales, hohes Gefäß umfüllen.

Nach dieser Zeit werden die Cake-Pops vorsichtig in die Schokolade eingetaucht. Wer möchte, bestreut sie nach Belieben mit Zuckerdeko. Anschließend erneut gut trocknen lassen.

Cake-Pops1

Ganz wichtig für die Zubereitung von Cake-Pops sind ein paar Extratipps:

  • Durch die Zugabe der cremigen Komponente wird der Teig sehr schwer, es ist empfehlenswert, erstmal mit kleineren Kugeln zu beginnen.
  • Die Stäbchen halten viel besser in der Teigkugel, wenn sie zuerst in die flüssige Schokolade getaucht werden; die Schokolade dient dann als Kleber zwischen Stäbchen und Teig. Anschließend gut trocknen lassen!
  • Zum Eintauchen in die flüssige Schokolade ist es sinnvoll ein schmales, hohes Gefäß (z.B. ein Trinkglas) zu verwenden.
  • Für einen Marmor-Look wird erst die eine Sorte flüssige Schokolade in das Glas gegeben, dann die andere Sorte oben drauf. Die beiden Sorten vermischen sich spätestens, wenn die erste Kugel eingetaucht und ein bisschen bewegt wird.
  • Die flüssige Schokolade erst in Ruhe abtropfen lassen, sonst bilden sich ungewünschte Beulen und Nasen
  • Eine dicke Styroporplatte eignet sich hervorragend, um die Cakepops dort hineinzupiksen und abschließend trocknen zu lassen.
  • Cake-Pop-Teig lässt sich hervorragend verwenden, um beliebige Figuren zu bilden. Damit minimiert sich das Risiko des Stäbchen-Balancierens.
Wichtelbäume3
Zum Rezept geht es mit einem Klick auf’s Bild.

 

4 Gedanken zu „Cake-Pops“

  1. Großartig gemeistert, so hast Du problemlos die Kurve gekriegt, Stephanie! 😍 Deine Cake-Pops könne sich auf jeden Fall sehen lassen und geschmacklich ganz sicher allemal! Sehr gut, dass Du den verunfallten Kuchen zum Thema gemacht hast und nicht in den Müll geworfen hast. 👍🏻 Finde ich prima! 👏🏻 😍

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