Rezepte

Leinsamenbrot

Dies ist eines unserer absoluten Lieblingsbrote.

Es ist sättigend und macht somit viele hungrige Mäuler zufrieden, es bleibt lange frisch und saftig; falls also etwas übrig bleibt, schmeckt es auch noch am nächsten Tag. Und es ist wirklich einfach zuzubereiten.

Ich wollte gerne wissen, ob das Leinsamenbrot auch in einer hellen Variante gelingt. Dazu habe ich ausschließlich Goldleinsamen verwendet und die „färbende“ Mehlsorte durch helle Zutaten ersetzt. Das Brot schmeckt auch in hell sehr lecker und sättigend. Die genaue Zutatenliste findet ihr ganz am Ende dieses Rezeptes.

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Leinsamenbrot mit Traubenkernmehl

Für eine Kastenform (etwa 26 x 11 cm):

  • 100 g Wasser
  • 3 g Hefe
  • 10 g Reissirup
    •  
  • 300 g Vollkornreismehl
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 100 g Kartoffelmehl
  • 40 g Traubenkernmehl oder 40 g Carobpulver
  • 7 g gemahlene Flohsamenschalen (z.B. von FiberHUSK)
  • 40 g Goldleinsamen
  • 40 g gehackte Leinsamen
  • 20 g Hirseflocken
  • 12 g Salz
  • 10 g Essig
  • 500 g Wasser
Leinsamenbrot2
Leinsamenbrot mit Carobpulver

So geht’s:

Das Wasser mit der Hefe und dem Reissirup in eine Schüssel geben und etwa 15 stehen lassen, bis sich die Hefe auflöst.

Alle trockenen Zutaten mischen, auf den Hefeansatz geben und mit dem Wasser zu einem glatten Teig verrühren. Dieser ist zähflüssig.

Den Teig abgedeckt etwa 3 bis 5 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Den Teig mit Hilfe eines Teigschabers in eine gefettete Backform geben, die Oberfläche glattstreichen, nach Belieben mit Leinsamen bestreuen und einschneiden.

Den Backofen auf 230 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, dann das Brot wie folgt backen:

  • 230 Grad: 20 Minuten
  • 200 Grad: 35 Minuten

Anschließend auf einem Rost gut auskühlen lassen.

Leinsamenbrot1

Zeit:

  • Hefeansatz: 15 Minuten
  • Zubereitung: 15 Minuten
  • Teiggare: 3 Stunden
  • Backzeit: 55 Minuten (zuzüglich Vorheizen)
  • Zeit insgesamt: knapp 4,5 Stunden

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(Dieses Rezept erschien zuerst im BROT-Magazin 06/2019.)

Helles Leinsamenbrot

Ich habe für das Leinsamenbrot eine helle Variante entwickelt, dazu werden die Zutaten folgendermaßen angepaßt:

Für eine Kastenform (etwa 26 x 11 cm):

  • 100 g Wasser
  • 3 g Hefe
  • 10 g Reissirup

  • 320 g Vollkornreismehl
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 100 g Kartoffelmehl
  • 7 g gemahlene Flohsamenschalen (z.B. von FiberHUSK)
  • 80 g Goldleinsamen
  • 40 g Hirseflocken
  • 12 g Salz
  • 10 g Essig
  • 500 g Wasser

Die Zubereitung erfolgt wie oben beschrieben.

Helles Leinsamenbrot

6 Gedanken zu „Leinsamenbrot“

  1. Hallo,
    Ich möchte gerne dieses Rezept ausprobieren, jedoch verträgt mein Mann kein Buchweizen. Durch was könnte ich das ersetzen? Und muss der Teig nach der Gare in eine Form gegeben werden oder kann ich ihn direkt in eine Form geben nachdem ich die Zutaten verknetet habe und ihn in der Form gehen lassen und dann backen?
    Liebe Grüße, Sarah

    1. Hallo Sarah,

      ich freue mich sehr, dass dir mein Leinsamenbrot gefällt. Es ist wirklich super lecker.
      Ich denke, du kannst das Buchweizenmehl durch Vollkornreismehl austauschen. Vielleicht nimmst du noch ein wenig Braunhirsemehl hinzu, dann schmeckt es etwas kräftiger.
      Du kannst den Teig auch direkt in die Form geben und dort ruhen lassen. du solltest aber auf jeden Fall die Ruhezeit einhalten. Das Teigvolumen soll sich in etwa verdoppeln.
      Ich wünsche dir viel Spaß beim Backen. Lasst es euch schmecken.

      Liebe Grüße Stephanie

  2. Liebe Stephanie,
    eigentlich könntest Du für alle Deine Rezepte, zumindest für die Brotrezepte, eine Gelinggarantie mit versichern,
    Das Leinsaatbrot ist so schön auf gegangen, die Kruste so schön kross, es riencht fantastisch.
    Und iich darf nicht ran gehen, weil es noch abekühlen muss- gemein!
    Bis zum nächsten Rezept, liebe Grüße, Bärbel.

    1. Liebe Bärbel,
      vielen Dank für diesen schönen Kommentar. Toll, dass du so viel Freude an meinen Brotrezepten hast. Ich hoffe, es hat dir heute morgen gut geschmeckt.
      Liebe Grüße
      Stephanie

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