Rezepte

Dunkles Krustenbrot

Dieses Brot wird ohne spezielle Form gebacken und erhält dadurch seine namensgebende wunderbar knusprige Kruste. Die hohe Anfangstemperatur beim Backen sorgt dafür, dass das Brot von innen schön locker und saftig bleibt.

Zur Herstellung werden zwar viele Zutaten benötigt und auch dauert es etwa einen Tag, bis wir das Brot genießen können. Dafür ist das Rezept aber denkbar einfach in der Umsetzung. Der Teig ist so fest, dass er mit den Händen formbar ist und beim Backen nicht auseinanderfällt.

Glutenfreies KrustenbrotDas wird benötigt:

  • 100 ml Wasser
  • 4 g Hefe
  • 1 TL Reissirup
  • 150 g Buchweizenmehl
  • 150 g Kartoffelstärke
  • 50 g Braunhirsemehl
  • 50 g Teffmehl
  • 30 g Kastanienmehl
  • 10 g Traubenkernmehl
  • 10 g Süßlupinenmehl
  • 5 g gem. Flohsamenschalen (z.B. von FiberHUSK)
  • 2 g Xanthan
  • 2 TL Salz
  • 50 g Goldleinsamen
  • 30 g Quinoaflocken
  • 5 g Amaranth, gepufft
  • 10 g Quinoa, gepufft
  • 10 g Basilikumsamen
  • 1 TL Essig
  • 400 ml Wasser

Krustenbrot4

So geht’s:

Das Wasser in eine Rührschüssel geben, die Hefe und den Reissirup darauf geben. So lange stehen lassen, bis die Hefe deutlich zu schäumen beginnt.

Alle trockenen Zutaten mischen und mit dem Essig und dem Wasser zu der Hefe geben.

Den Teig etwa 5 Minuten kneten, bis er eine gleichmäßige Konsistenz bildet. Er ist noch klebrig. Mit einem bemehlten Teigspatel den Teig rundherum von der Schüssel lösen. Dann zugedeckt 5 Stunden an einem warmen Ort (z.B. unter einer Bettdecke) stehen lassen. Der Teig muss sich deutlich vergrößert haben.

Nach der Ruhezeit den Teig mit dem Teigspatel aus der Rührschüssel holen. Auf einer bemehlten Fläche zu einer Rolle formen, diese einige Male schräg einschneiden.

Krustenbrot1
Vor dem Backen.

Das Brot bei Umluft wie folgt backen:

  • 20 Minuten bei 250 Grad
  • 40 Minuten bei 200 Grad

Anschließend gut auskühlen lassen.

Krustenbrot3

 

10 Gedanken zu „Dunkles Krustenbrot“

    1. Ja, du kannst bestimmt einiges weglassen bzw. austauschen, z.B. nur ein bis zwei dunkle Mehle nehmen oder die Saaten austauschen.
      Wie sich das dann allerdings auf die Wassermenge auswirkt, musst du ausprobieren. Ich habe die Saaten beispielsweise vorher nicht aufquellen lassen, so dass diese das Wasser aus dem Teig ziehen. Auch die Mehle verhalten sich unterschiedlich.
      Probiere es doch einfach mal aus und berichte gerne von deinen Erfahrungen. Mir war hier gerade der Mix der Mehle wichtig, damit ich auf eine fertige Mehlmischung verzichten kann. Viel Spaß beim Backen und hab einen schönen Abend!

      Gefällt 1 Person

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