Rezepte

Lebkuchenhaus

Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?

Verwendung dieses Cartoons mit
ausdrücklicher Genehmigung. Kommerzielle
Nutzung und Vervielfältigung nicht erlaubt
bzw. selber nachfragen. Link: Bild anklicken.

Juhu, wir alle!
Denn meins ist glutenfrei und vegan.

Und ob ihr’s glaubt oder nicht,
dieses Häuschen ist wirklich
ganz einfach zuzubereiten.

Ich zeige euch in diesem Beitrag einen ganz einfachen Lebkuchenteig sowie die Bauanleitung für ein Hutzelhäuschen.

Gemeinsam mit der ganzen Familie macht das Aufbauen, Bekleben und Dekorieren des Häuschens richtig viel Spaß!

Der Teig kann übrigens prima am Vortag vorbereitet werden.

Für ein Hutzelhäuschen:

  • 20 g Kichererbsenmehl plus 40 g Wasser
  • 300 g heller Mehl-Mix
  • 1,5 g Xanthan (entspricht etwa 1 gestrichenen TL)
  • 8 g Backpulver
  • 40 g Kakao
  • 5 g Lebkuchengewürz (oder selber mischen: Zimt, Nelken, Sternanis, Muskat, Koriander, Piment)
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 10 g Apfelessig
  • 100 g Reissiurp
  • 200 g Wasser

Weitere Zutaten:

  • 250 g Puderzucker
  • etwa 1 EL Zitronensaft
  • etwa 1 EL Wasser
  • viele leckere glutenfreie Süßigkeiten und Plätzchen
  • grüne Lebensmittelfarbe (für die Tannenbäume)
  • evtl. Zahnstocher (zum Stützen)

So geht’s:

In einer kleinen Schüssel das Kichererbsenmehl mit dem Wasser vermischen und zur Seite stellen.

Alle trockenen Zutaten in eine Rührschüssel geben und gut vermischen. Dann alle übrigen Zutaten – auch das angerührte Kichererbsenmehl – dazugeben und mit dem Handrührer verkneten. Der Teig erhält eine klebrig-zähe Konsistenz.

Ein Backblech mit Backpapier oder Backfolie auslegen, dann den Teig etwa 0,5 cm dick ausstreichen. Am besten geht dies mit einem nassen Silikonspachtel oder einer Tortenpalette. Das kann ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen, aber diese Mühe lohnt sich auf jeden Fall!

Die Lebkuchenplatte bei 160 Grad (Umluft) etwa 20 Minuten backen. Anschließend leicht abkühlen lassen.

Die Teigplatte mit einem scharfen Messer entsprechend der Schnittanleitung zuschneiden. Die Teile vorsichtig – jetzt ist der Lebkuchen noch weich – auf ein Rost legen und abkühlen lassen. Aus den Resten lassen sich noch kleinere Bäume oder ein Schornstein zuschneiden.

Schritt-für Schritt-Anleitung:
1. Die Teigplatte vierteln, wobei die oberen zwei Viertel etwas größer sein sollen.

2. Durch die beiden unteren Viertel diagonal schneiden. Die seitlichen großen Dreiecke werden Vorder- und Rückseite des Hauses. Hier jeweils eine Tür (aufbewahren) und ein Fenster (naschen) ausschneiden.

3. Aus den übriggebliebenen Dreiecken Tannenbäume schneiden.

4. Aus den dann verbliebenen Dreiecken lassen sich kleinere Bäume oder ein Schornstein schneiden.

5. Was jetzt noch übrig ist, wird von den fleißigen Bauarbeitern aufgenascht.

Der Rohbau: das muss jetzt erst mal trocknen.

Jetzt geht’s an den Aufbau:

Aus Puderzucker, Saft und Wasser einen sehr dicken Zuckerguss herstellen. Dieser darf fast nicht vom Löffel fallen. Ist der Zuckerguss zu flüssig, klappt das Aufstellen und Kleben nicht.

Aus den beiden Dachteilen sowie der Vorder- und Rückseite das Haus aufbauen. Dies klappt am besten zu zweit. Alle Kanten dick mit Zuckerguss bestreichen, dann die Teile sachte, aber bestimmt aneinander drücken.

Die Tannenbäume mit der unteren Kante in Zuckerguss tauchen und um das Häuschen gruppieren, anschließend mit grünem Zuckerguss bestreichen.

Die Süßigkeiten mit Zuckerguss auf das Häuschen kleben und rundum verteilen

Als letztes reichlich Puderzucker als Schnee über der Landschaft verteilen.

Fertig!

Für diese frühere Version haben meine Töchter Hänsel, Gretel und die Hexe aus Fondant geformt.

6 Gedanken zu „Lebkuchenhaus“

    1. Liebe Heidi,
      vielen vielen Dank für deine Nominierung, über die ich mich riesig freue. 🙂
      Dieses Jahr hat mich doch mehr aus der Bahn geworfen, als ich es noch vor einem halben Jahr gedacht habe. Leider komme ich zur Zeit zu vielerlei Dingen überhaupt nicht (und dazu zählt nicht nur das regelmässige Verfassen neuer Blogbeiträge).
      Ich möchte gerne versuchen, im kommenden Jahr deine Nominierung weiterzugeben, bis dahin werde ich mich irgendwie durch das Restjahr schlängeln.
      Ganz liebe Grüße und eine wunderbare Vorweihnachtszeit wünscht dir
      Stephanie

      Gefällt 1 Person

    2. Danke für deine Antwort! Das verstehe ich! Ich wünsche dir auch eine schöne Vorweihnachtszeit und jetzt schon ein gutes neues Jahr! Ich freue mich auf weitere Rezepte von dir!! Alles Liebe, Heidi

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